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Mäuse und Ratten

Ratten und Mäuse können eine Vielzahl von Krankheiten bei uns Menschen auslösen, die teilweise lebensgefährlich sind. So können Ratten heute die „Weilsche Krankheit“, eine bedrohliche Gelbsucht auslösen. Aber auch Typhus, Ruhr und Cholera, Salmonellen, und Bandwürmer können durch Ratten übertragen werden, sowie auch die gefährlichen „Hanta-Viren“, die Durchfallerkrankungen auslösen können, die sogar tödlich sein können.

Ratten und Mäuse urinieren häufig an vielen verschiedenen Stellen. Im Urin sind die gefährlichen Krankheitserreger enthalten, die dann über Hautkontakt oder den Kontakt mit Lebensmitteln auf den Menschen übertragen werden können. In Deutschland kommen vor allem die Wanderratte und die Hausmaus vor, Hausratten eher selten. Sie können auch Salmonellen verbreiten, sowie Maul- und Klauenseuche.

Meist gelangen Mäuse und Ratten durch Kellerfenster in die Häuser. Hier hilft ein Ratten- und Mäusegitter vor den Fenstern. Die Löcher im Draht dürfen maximal 6 Millimeter Durchmesser haben, damit auch die Jungen nicht durchschlüpfen können. Solche Gitter sind z. B. im Baumarkt erhältlich. Außerdem sollten Sie keine Nahrungsmittel über die Toilette entsorgen, weil das die Ratten anlockt.

Wander- und Hausratten können auch durch die Toilette ins Haus gelangen. Um sich dagegen zu schützen, können Sie z.B. sog. Sicherungsklappen in Ihre Toilette einbauen. Z.B. „Rattstopp“ von der Invent Tech GmbH zur Selbstmontage. Diese Sicherungsklappe ist in den meisten Baumärkten und Sanitärfachgeschäften erhältlich.

Hausratte:
Ca. 40 cm lang (inkl. Schwanz); ca. 300g schwer; wird 2 - 3 Jahre alt; schwarzes, am Bauch graues Fell, spitze Schnauze, ist klettergewandt, lebt vor allem auf Dachböden und tritt hauptsächlich in den neuen Bundesländern auf wegen der Resistenz gegen das dort zu DDR-Zeiten eingesetzte Rattengift „Wafam“.

Wanderratte:
Ca. 50 cm lang (inkl. Schwanz); Bis zu 500g schwer; helles Fell; runde Schnauze, kleine Ohren; Weibchen werfen 4 - 6 mal pro Jahr 8 - 12 Jungtiere; nach 2 - 3 Monaten sind diese schon wieder geschlechtsreif; Wanderratten treten im Rudel mit bis zu 200 Tieren auf, können gut schwimmen, lieben Feuchtigkeit und Speisen aller Art. Am liebsten halten sie sich auf Müllplätzen, in der Abwasserkanalisation und in unbetonierten Kellern (Weinkeller) auf.

Hausmaus:
Ca. 20 cm lang (inkl. Schwanz); ca. 20g schwer; hellgraues, weiches Fell; Weibchen werfen bis zu 8 mal pro Jahr 5 - 6 Jungtiere; Mäuse treten immer im Familienrudel auf, nisten sich gern im Dachboden von Häusern, in Heizungsschächten und Getreidespeichern ein; sie verzehren 1 - 3 g Nahrung täglich, verteilt auf 15 Mahlzeiten; deshalb suchen sie sich immer mehrere Futterplätze.

Bekämpfung:
Eine gut gefütterte und verwöhnte Hauskatze eignet sich heute kaum mehr zur Mäusebekämpfung. Besser helfen hier Mausefallen, mit einem Stück Käse, Pumpernickel, etwas Nutella oder Erdnussbutter versehen.

Allerdings ist diese Methode nicht immer angenehm für das Tier. Eigentlich soll mit der Schlagfalle den Tieren das Genick gebrochen werden. Oft wird das Genick nicht getroffen und die Tiere verenden jämmerlich. Besser sind sog. Kippfallen, damit werden die Tiere lebend gefangen, es gibt auch CO2-Fallen, da sterben die Tiere bereits in der Falle. Besser: Köder mit Giftstoffen wie Cumarin, das tödliche innere Blutungen auslöst und die Tiere innerlich austrocknet. Die verendeten Tiere riechen somit weniger stark. Der Nachteil: Die Tiere verenden irgendwo in der Wohnung, eventuell in schwer zugänglichen Verstecken und können nicht entsorgt werden. Verwöhnte Mäuse und Ratten fressen nicht immer alle Köder. Deshalb Köder verwenden, die frisch sind und nicht älter als ca. 1 Jahr sind.

Mausefallen und Köder am besten gleichzeitig einsetzen. Denn bei starkem Mäusebefall können die Tiere so schneller ausgerottet werden. Wem die Mäusejagd zu anstrengend ist, kann das einem Schädlingsbekämpfer überlassen. Er kennt die Futterplätze der Tiere, legt die Fallen und Köder an die richtigen Stellen und entsorgt auch die Kadaver.

Ratten können auch über die Kanalisation in die Wohnung gelangen. Wenn z. B. das Rückschlagventil, das sich im Abflussrohr der Toilette befindet, defekt ist, kann das Tier durch die Toilette in die Wohnung klettern. Schädlingsbekämpfer fahnden nach solchen Ursachen und beraten Sie auch, mit welchen Reparaturen das Problem beseitigt werden kann.

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Erfolgreiche Teilnahme am Projekt ÖKOPFROFIT Hochtaunus 2015 der Vogt und Sommer GmbH.