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Kleidermotten, Pelzkäfer, Teppichkäfer

Sind Lebensmittelmotten schon nicht gern gesehene Küchenbesucher, so können Kleidermotten und Käfer zu einem echten Ärgernis werden – sie verursachen nämlich Löcher im Anzug oder im Wollpullover. Vor allem wertvolle Materialien werden bevorzugt. Die schöne Kleidung kann meist nur noch weggeworfen werden. Kleidermotten bevorzugen Wollkleidung. T-Shirts und Hemden aus 100 % Baumwolle sind zumeist vor ihnen sicher. Sie knabbern aber auch Leder- und vor allem Pelze- an. Pelzkäfer „rasieren“ das wertvolle Material quasi. Sie fressen die Haare von oben nach unten ab.

Wenn Sie ein leeres Vogelnest in der Wohnung als Osterdekoration aufgestellt haben, kann das Ungeziefer leicht in die Wohnung gelangen. Denn in den Nestern legen die Motten und Käfer gerne ihre Eier ab. Vogelnester am Haus und auf der Fensterbank sollten Sie auch unbedingt entfernen. Der Falter ist ca. 4 – 9 mm lang; hat gelblich glänzende Flügel; lebt nur etwa drei Wochen; legt seine Eier bevorzugt an Wolltextilien ab; nach etwa zwei Wochen schlüpfen die Raupen, die die Wollfäden der Textilien auffressen; Folge: ausgefranste, längliche Löcher in den Kleidungsstücken.

Bekämpfung:
In Schränken können Sie Mottenfallen mit dem Sexuallockstoff Pheromon auslegen. Damit fangen Sie zwar nur die männlichen Motten, aber sie können die Weibchen dann nicht mehr begatten, die Population stirbt aus. Der Preis: ca. 3 €. Außerdem können Sie so anhand der Zahl der gefangenen Motten erkennen, wie stark der Befall ist. Chemische Mittel mit dem Wirkstoff Chlorpyrifos, z.b. Mottenpapier helfen, können jedoch bei dauerhafter Anwendung bei Kleinkindern und Erwachsenen mit geschwächtem Immunsystem Atembeschwerden und Kopfschmerzen auslösen.

Bei akutem Befall sollten Sie jedoch zunächst alle Textilien im Schrank bei mindesten 60 Grad waschen, und den Schrank aussaugen. Textilien, die nicht so heiß gewaschen werden können, für fünf Tage in den Gefrierschrank legen. So werden die Larven abgetötet. Ritzen und Fugen, denn dort werden gerne die Eier abgelegt, anschließend mit einem abtötenden Nass-Ungeziefer-Spray aussprühen, das den Wirkstoff Chlorpyrifos enthält. Der Preis: ca. 6 € pro Dose. (Z.B. von Neudorff) Anschließend die Räume gut durchlüften.

Neben den tödlichen Mottenmitteln gibt es auch Duftstoffe, die die Mottenfalter vertreiben. Im Handel werden deshalb Lavendelsäckchen und Duftkonzentrate mit Lavendelöl oder aus Holz angeboten. Solche Produkte helfen laut Jörg Sommer nicht. Denn die Duftstoffkonzentration ist zu niedrig, die Tiere werden dadurch nicht vertrieben.

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Erfolgreiche Teilnahme am Projekt ÖKOPFROFIT Hochtaunus 2015 der Vogt und Sommer GmbH.