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Lebensmittelmotten

Lebensmittelmotten sind kleine Falter oder Schmetterlinge, die feuchtwarme, dunkle Räume mögen. Sie werden in die Küche meistens über Nahrungsmittel wie Mehl, Nüsse, Getreide, Schokolade oder Gewürze eingeschleppt, in denen sie ihre Eier abgelegt haben. Die Lebensmittelindustrie kann sich nur schwer vor ihnen schützen, weil keine Insektizide mehr bei der Behandlung der Lebensmittel eingesetzt werden dürfen. Motten selbst übertragen keine Krankheiten.

Allerdings verkoten sie als Raupe die Nahrung und können eventuell Milben und Pilze mit sich tragen, die bei Menschen zu allergischen Reaktionen oder Magen/Darmerkrankungen führen können. In Deutschland ist die Dörrobst- und die Mehlmotte am häufigsten verbreitet. Lebensmittelmotten fliegen z.b. durch offene Fenster in die Wohnung oder Sie bringen die Schädlinge durch bereits befallene Lebensmittel mit nach Hause. Bewahren Sie Nahrungsmittel wie Mehl und Brot am besten in luftdicht verschlossenen Behältern (Schraubgläser oder Tupperware) So entziehen Sie den Motten die Nahrungsgrundlage, sie können sich nicht verbreiten.

Dörrobstmotte:
Falter ca. 7 - 10 mm lang, kupferrote Flügel, legt etwa 500 - 600 Eier in Nahrungsmitteln ab. Nach 4 Tagen schlüpfen die Larven. Die kleinen Raupen werden bis zu 16 mm lang und haben eine grünliche Farbe. Sie fressen vorzugsweise getrocknetes Obst wie Rosinen, Feigen, Müsli oder Kekse und überziehen mit einem Gespinst.
Mehlmotte:
Falter ca. 10 - 14 mm lang, helle, graue Flügel, legt etwa 200 Eier ab; Larven ca. 2 bis 20 mm lang, Farbe: weiß, rosa oder grünlich. Sie leben vor allem von Mehl, Reis, Mais und Teigwaren, aber auch von Nüssen, Mandeln oder Schokolade; sie treten vorzugsweise in den Monaten Januar - März auf, wenn die nicht verbrauchten Weihnachtslebensmittel in Schränken lagern.

Bekämpfung:
Befindet sich die Motte im Raupenstadium, sollten Sie die befallenen Nahrungsmittel wegwerfen, weil ein Einsatz von Insektiziden bei Lebensmitteln natürlich ausgeschlossen ist. Die Mottenfalter aber müssen bekämpft werden. Für sie hat die Industrie eine giftfreie, sogenannte „Pheromon-Falle“ entwickelt. Dabei wird ein mit Klebstoff bestrichener Pappdeckel in befallenen Küchenschränken aufgestellt. In dem Klebstoff ist der weibliche Sexuallockstoff Pheromon eingearbeitet, auf den die männlichen Motten reagieren, deshalb gegen den Pappdeckel fliegen, daran festkleben und sterben. Auf diese Weise können sich die Motten im Schrank nicht mehr vermehren. Preis: ca. 6 €. Für denselben Preis gibt es auch sogenannte „Entwicklungshemmer“ als Spray. Sie verhindern, dass sich die Motten verpuppen. Allerdings wird damit nicht die Ursache bekämpft. Denn die Motten legen ihre Larven meist in schwer zugängliche Ecken.

Die sogenannte „mechanische Methode“, bei der auch die Ursache bekämpft wird. Bei starkem Befall muss unter Umständen die gesamte Einbauküche auseinandergenommen werden, ausgesaugt und abgewaschen werden, da in Küchen keine chemischen Mittel angewendet werden sollten. Bei starkem Befall sollten Sie deshalb einen Schädlingsbekämpfer engagieren, er kennt auch die „geheimen Verstecke“ der Schädlinge. Der Preis: 120 € (je nach Befall).

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Erfolgreiche Teilnahme am Projekt ÖKOPFROFIT Hochtaunus 2015 der Vogt und Sommer GmbH.