| Ordnung : Hautflügler
Familie : Faltenwespen
deutscher Name : Hornisse
wissenschaftlicher Name : Vespa crabro |
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Allgemeines:
Hornissen stehen in Deutschland unter Naturschutz. Ein Hornissenstich
ist nicht gefährlicher als ein Bienen- oder Wespenstich. Hornissen
sind aber weit weniger aggressiv als Wespen. Flugzeit April bis
Oktober.
Kennzeichen:
Sehr große Wespe mit schwarz und rot gefärbtem Thorax.
Der Hinterleib ist oben und unten schwarz, rot und gelb gefärbt.
Die Hornissen haben sehr breite Schläfen und ein einfarbig
gelbes Kopfschild.
Körperlänge:
Königin 23 - 35 mm, Arbeiterin 18 - 24 mm, Männchen 21
- 28 mm
Entwicklung:
Im Frühjahr wird durch ein befruchtetes Weibchen, die Königin,
ein Nest gegründet. Zunächst beschäftigt sie sich
selbst mit dem Bau der ersten Zellen und füttert die Larven,
später übernehmen das die Arbeiterinnen. Das Nest wird
aus morschem Holz gefertigt. Schließlich erreicht das Volk
eine Stärke von bis zu 1000 Hornissen. Die Arbeiterinnen fliegen
bis September/Oktober und gehen dann zugrunde. Nur die jungen begatteten
Weibchen überwintern, um im folgenden Jahr einen neuen Staat
zu begründen.
Ernährung:
Als Nahrung dienen Fliegen, aber auch Wespen oder Honigbienen.
Ein voll entwickeltes Hornissenvolk kann pro Tag etwa 0,5 kg Insekten
erbeuten. Sie lieben auch süße Säfte oder gärendes
Fallobst.
Verbreitung:
Mitteleuropa, USA, Kanada
Alle staatenbildenden Wespenarten (also auch die Hornisse) reagieren
auf vermeintliche oder tatsächliche Störungen im unmittelbaren
Nestbereich mit Attacken.
Trotzdem kann von einer natürlichen Aggressivität dieser
Tiere - entgegen der weitverbreiteten Meinung - keine Rede sein.
Außerhalb des Nestbereiches, ab einem Umkreis von drei bis
vier Metern, sind von Wespen und Hornissen keine Angriffe zu befürchten.
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