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Dornspeckkäfer (dermestes maculatus)

Neben einheimischen Speckkäferarten werden oft aus Übersee andere Arten eingeschleppt, die den einheimischen Arten sehr ähnlich sind. Der Dornspeckkäfer ist einer der häufigsten davon und findet sich unter gegerbten Häuten. Da er sich wie andere Arten verpuppt, können sich die Larven während des Transportes oder der Lagerung auch in andere Waren bohren. Die Art ist wärmeliebend und kann sich bei uns kaum entwickeln. In Fisch- oder Knochenmehlfabriken gelingt ihnen das gelegentlich.

Aussehen:

Der erwachsene Speckkäfer wird bis zu 10 mm lang. Die Käfer sind fein behaart. Die Flügeldecken einheitlich dunkel gefärbt. Der Dornspeckkäfer hat an den Enden der Flügeldecken zwei Spitzen und einen hell gefärbten Bauch. Die Larven der Speckkäfer sind abstehend lang behaart. Zwischen der langen Behaarung finden sich weitere, jedoch viel kürzere Haare. Am Kör-perende befinden sich 2 deutlich sichtbare Dornen, die Analdornen.

Entwicklung:

Die Weibchen legen bis zu 500 Eier an das Nährsubstrat. Die Entwicklung dauert bei Zimmertemperatur ca. 2 Monate. Der Dornspeckkäfer bringt bei idealen Bedingungen bis zu 6 Generationen pro Jahr hervor. Während der Entwicklung häuten sich diese 5 bis 6 mal.

Vorkommen und Bedeutung:

Dornspeckkäfer kommen vor an Fellen und Häuten, insbesondere an importierten Produkten. Gelegentlich entstehen viele Speckkäfer, wenn Kadaver in Hohlwänden, in Kaminen oder auf dem Dachboden liegen. Dieses geschieht nach Marderbefällen (Reste von Beutetieren), Nagerbekämpfungen und durch Vögel die in Schornsteine gefallen sind.

Erfolgreiche Teilnahme am Projekt ÖKOPFROFIT Hochtaunus 2015 der Vogt und Sommer GmbH.