| Neben einheimischen Speckkäferarten werden
oft aus Übersee andere Arten eingeschleppt, die den einheimischen
Arten sehr ähnlich sind. Der Dornspeckkäfer ist einer
der häufigsten davon und findet sich unter gegerbten Häuten.
Da er sich wie andere Arten verpuppt, können sich die Larven
während des Transportes oder der Lagerung auch in andere
Waren bohren. Die Art ist wärmeliebend und kann sich bei
uns kaum entwickeln. In Fisch- oder Knochenmehlfabriken gelingt
ihnen das gelegentlich. |
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Aussehen:
Der erwachsene Speckkäfer wird bis zu 10 mm lang. Die Käfer
sind fein behaart. Die Flügeldecken einheitlich dunkel gefärbt.
Der Dornspeckkäfer hat an den Enden der Flügeldecken zwei
Spitzen und einen hell gefärbten Bauch. Die Larven der Speckkäfer
sind abstehend lang behaart. Zwischen der langen Behaarung finden
sich weitere, jedoch viel kürzere Haare. Am Kör-perende
befinden sich 2 deutlich sichtbare Dornen, die Analdornen.
Entwicklung:
Die Weibchen legen bis zu 500 Eier an das Nährsubstrat. Die
Entwicklung dauert bei Zimmertemperatur ca. 2 Monate. Der Dornspeckkäfer
bringt bei idealen Bedingungen bis zu 6 Generationen pro Jahr hervor.
Während der Entwicklung häuten sich diese 5 bis 6 mal.
Vorkommen und Bedeutung:
Dornspeckkäfer kommen vor an Fellen und Häuten, insbesondere
an importierten Produkten. Gelegentlich entstehen viele Speckkäfer,
wenn Kadaver in Hohlwänden, in Kaminen oder auf dem Dachboden
liegen. Dieses geschieht nach Marderbefällen (Reste von Beutetieren),
Nagerbekämpfungen und durch Vögel die in Schornsteine
gefallen sind.
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